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Lockdown-Umsatzersatz
zur Unterstützung der
österreichischen Wirtschaft

Zur Unterstützung der österreichischen Wirtschaft stellte die Bundesregierung im Rahmen des Corona Hilfsfonds ab 16. Februar 2021 einen Lockdown-Umsatzersatz für indirekt betroffene Unternehmen als weitere Hilfsmaßnahme bereit.

Was ist der Lockdown-Umsatzersatz?

Bis 20. Jänner 2021 konnten alle Unternehmen einen Antrag für einen Lockdown-Umsatzersatz I stellen, die direkt von den mit der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung, der 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung, der 3. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung oder der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung bzw. der 2. COVID-19-Notmaßnahmenverordnungen verordneten Einschränkungen betroffen und in einer direkt betroffenen Branche tätig waren.  Die Antragstellung für den Lockdown-Umsatzersatz I für direkt betroffene Unternehmen ist mit 20. Jänner 2021 abgelaufen.

Mit 16. Februar 2021 startete die Gewährung eines Lockdown-Umsatzersatzes II für indirekt betroffene Unternehmen. Indirekt betroffen sind Unternehmen dann, wenn sie mindestens 50% ihres Umsatzes bzw. Umsatzerlöse mit Unternehmen erzielen, die zwischen November 2020 und Dezember 2020 direkt von den behördlichen Schließungen betroffen waren. Ein Antrag für den Lockdown-Umsatzersatz II war bis 30. Juni 2021 möglich.

Details zum Umsatzersatz I (für direkt betroffene Unternehmen) und Umsatzersatz II (für indirekt betroffene Unternehmen) finden Sie nachfolgend und in den jeweiligen FAQs und Richtlinien.

Informationen zum Lockdown-Umsatzersatz für direkt betroffene Unternehmen

Lockdown-Umsatzersatz I (DIREKT)
  • Die Antragsfrist für den Lockdown-Umsatzersatz (direkt) ist mit 20. Jänner 2021 abgelaufen.
  • Anspruch hatten Unternehmen, die zwischen 7. Dezember 2020 und 31. Dezember 2020 zwischen 26. Dezember 2020 und 31. Dezember 2020 direkt von den verordneten Einschränkungen der COVID-19-Schutzmaßnahemnverordung, der 2. oder der 3. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung oder der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung bzw. der 2. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung betroffen waren und
  • die im Betrachtungszeitraum in direkt betroffenen Branchen tätig waren.
  • Die Höhe des Lockdown-Umsatzersatzes ergibt sich aus dem ermittelten vergleichbaren Vorjahresumsatz.
  • Direkt vom Lockdown betroffene Unternehmen (z.B. Gastgewerbe, Friseure) erhalten 50% des Lockdown-Umsatzausfalles (max. EUR 800.000).
  • Bei Handelsunternehmen wird der Lockdown-Umsatzersatz gestaffelt mit 12,5%, 25% oder 37,5% vergütet (max. EUR 800.000).

Jetzt einen Lockdown-Umsatzersatz II für indirekt betroffene Unternehmen beantragen

Lockdown-Umsatzersatz II (INDIREKT)
  • Die Antragsfrist für den Umsatzersatz II (indirekt) ist mit 30. Juni 2021 abgelaufen.
  • Anspruch hatten Unternehmen, die indirekt von den verordneten Einschränkungen der 1., 2., oder 3. COVID-19-Schutzmaßnahmen- bzw. der 1. oder 2. Notmaßnahmenverordnungen betroffen sind und
  • in einer oder mehreren durch diese Einschränkungen direkt betroffenen Branchen operativ tätig waren.
  • Das Unternehmen erleidet zwischen 1. November und 31. Dezember 2020 einen Umsatzausfall von mehr als 40%.
  • Für bis zu fünf unterschiedliche Betrachtungszeiträume.
  • Indirekt betroffen ist ein Unternehmen dann, wenn es im November 2019 oder im Dezember 2019 mindestens 50% seiner Umsätze bzw. Umsatzerlöse mit Unternehmen erzielte, die bei verglichen mit dem Vorjahr unveränderter Tätigkeit im November 2020 oder Dezember 2020 direkt von den behördlichen Schließungen betroffen wären und
  • das antragstellende Unternehmen ist während eines Zeitraums im November 2020 oder im Dezember 2020 in einer der in der Branchenkategorisierung angeführten Branchen tätig.
  • Die Höhe des Lockdown-Umsatzersatzes ergibt sich aus den zu ermittelnden Umsätzen und dem jeweiligen Prozentsatz, der gemäß der Branchenkategorisierung für die Branche heranzuziehen ist, der die begünstigten Umsätze überwiegend zuzuordnen sind.
  • Es können bis zu 80 % des ermittelten begünstigten Umsatzes (max. EUR 800.000) ersetzt werden.

Information zur Korrekturmeldung
Wenn Sie bei der Covid19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH (COFAG) einen Zuschuss beantragt und erhalten haben, dieser Ihnen aufgrund der anzuwendenden Richtlinien jedoch nicht oder nicht in voller erhaltener Höhe zusteht (d.h. Sie sind nicht antragsberechtigt oder es ist eine Korrektur hinsichtlich der Höhe des erhaltenen Zuschusses notwendig), haben Sie die Möglichkeit, den Zuschuss gänzlich oder teilweise zurückzuzahlen. Mit der Korrekturmeldung legen Sie die Rückzahlung an die COFAG offen und erhalten eine Bestätigung der Rückzahlung von der COFAG.